Über mich

Wie wohl jeder kleine Junge hatte ich den Traum eines Tages Feuerwehrmann zu sein. Bestärkt durch den kleinen Grisu im Fernsehn festigte sich in mir immer mehr „Ich werde Feuerwehrmann“.
Ich weiss nicht wie oft mich meine Mutter ins Günzburger Feuerwehrhaus zerrte, wo mir dann der damalige Gerätewart alles zeigte. Jetzt wollte ich noch mehr Feuerwehrmann werden. Im Jahre 2001 sollte sich der Wunsch dann doch erfüllen, hier zumindest mal ansatzweise. Wir waren mit unserem Schäferhund damals auf dem Jettinger Hundeplatz. Eines Tages setzte sich ein älterer Herr zu mir der seinen Funkmelder in der  Hemdtasche hatte. Neugierig fragte ich ob er in der Feuerwehr sei, was er bejate. Ich kam mit ihm dann ins Gespräch und kurze Zeit später besuchte ich bei der Feuerwehr Jettingen eine Übung. Bei dieser bot ich dem damaligen Kommandanten an eine Internetseite für die Feuerwehr zu erstellen, dieser war zwar skeptisch da Internet für ihn Neuland war, aber der damalige Jugendwart erklärte sich spontan bereit mich zu unterstützen, und so nahm meine Karriere ihren Lauf.

Nach und nach fertigten wir Bilder von den Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen, schrieben Texte und waren quasi mit Vorreiter was Internetseite anging im Landkreis Günzburg. Nach und nach begleitete ich auch Übungen mit der Kamera, und verfasste Berichte für die Zeitung und unseren Internetauftritt, und es dauerte nicht lange bis ich von meinen Kameraden meinen eigenen Helm mit einem @ auf der Vorderseite.
Zur Laufbahn gehören auch Lehrgänge, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Feuerwehrmann, oder als Fachberater „Neue Medien“ absolvierte:

  • Truppmann
  • Sprechfunker
  • Messen von Luftgetragenen C-Schadstoffen
  • Öffentlichkeitsarbeit an der Einsatzstelle
  • Einsatzleitung im K-Fall
  • Falsche Taktik Große Schäden
  • Strahlrohrführung
  • Einweisung in den Digitalfunk bei der Feuerwehr

Im Jahre 2012 kam es dann zu Spannungen zwischen der neuen Wehrführung und mir, so dass ich mich entschloss sämtliche Ämter in der Jettinger Feuerwehr niederzulegen.

Meine Tätigkeit beim Kreisfeuerwehrverband Günzburg e. V. führte ich natürlich weiter fort. Aber so ganz „wehrlos“ zu sein, war nichts für mich und so dachte ich mir ich klopf bei meiner örtlichen Feuerwehr an. Ich hatte zwar anfangs etwas Bedenken von wegen kleine Dorffeuerwehr, aber was dann kam zog mir die Reifen von den Felgen. Kurz nach Abgabe des Mitgliedsantrages lag schon die erste Einladung zur Übung im Briefkasten, sowie die Einladung zur Floriansmesse. Über die Jahre zeigte sich immer mehr, dass hier Kameradschaft noch richtig gelebt wird, man ist akzeptiert und wird anerkannt. Und wenn dann von dem Kameraden der ein oder andere Rolliwitz kommt, weiss man hier bist Du richtig.